Wetterhaus (mit Pflanze)

Performance, 2014

Wetterhaus (mit Pfanze) [Weather House (with plant)] deals with the insecurity and loss of trust that arise in an incomprehensible environment, the events set in motion by an unexplained disappearance. Two performers at an isolated outpost attempt to develop new forecasting methods. They measure, discuss and compare.Have changes occurred? Can they trust one another? The characters lose their ability to distinguish between meaningful action and futility. They stoically follow their daily routines. But their trusted normality begins to crumble, giving rise to dubious theories and strange new structures.

Weather House (With Plant) takes a skeptical look at scientific obsession and our compulsion to quantify reality. The result is a contemplative study of the relationship between two people who, as if attached to a revolving mechanism, find that their attempts to come together are exactly what keep them apart.(…) Within the resonant stillness of its hypernatural environment, Weather House (With Plant) plays with the perceptual habits and expectations of its audience, evoking in a pleasantly eerie way science-fiction classics such as Tarkovsky’s Stalker.  The unsettling non-place, the mysterious realm, and the people who willingly subject themselves to it.  Benedikt Wyss, „Unrest in the Upper Tier“, Theaterkritik Berlin


With: Sabine Hertling, Poul Storm and Johannes Hupka (in Video)
Direction / Video and Textmontage: Frauke Havemann
Video / Live Edit: Eric Schefter
Dramaturgie: Miriam Grossmann
Advice: Thomas Martius
Texts: Matthias Wittekindt
Production: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro.

The Premiere 2014 in AULA Milchhof Berlin was funded by the  Capital Cultural Fund, Berlin

Wetterhaus (mit Pflanze)
Performance in deutscher Sprache, 2014

Isoliert auf einer Forschungsstation treffen zwei Wissenschaftler aufeinander. Einer ist neu, die Andere schon lange da. Ein Dritter ist verschwunden. Sie versuchen Systeme zur Generierung von Vorhersagen zu entwickeln und Interpretationen für Zahlen und Vorgänge zu finden. Aber die Werte haben sich verschoben und im Kühlraum fehlen Vorräte. Das Gleichgewicht ist gestört. Die Forscher verlieren ihr Urteilsvermögen, sinnlose von sinnvollen Aktionen zu unterscheiden. Stoisch halten sie Alltagshandlungen aufrecht. Es entwickelt sich ein Raum für fragwürdige Theorien….

Wetterhaus (mit Pflanze)” wirft einen skeptischen Blick auf wissenschaftliche Zwänge und den Drang nach Messbarkeit. Darauf baut eine unaufgeregte Studie des Zusammenseins zweier Menschen auf, die versuchen, sich anzunähern und sich dabei wie angeschraubt auf der Drehscheibe immer so bewegen, wie der andere eben gerade nicht.  (…)

In der vibrierenden Stille einer latent übernatürlichen Umgebung fördert Wetterhaus (mit Pflanze) die Gewohnheiten und Erwartungen seiner Zuschauer zutage und erinnert in dieser schaurig-wohligen Art an Science-Fiction-Klassiker wie Tarkovskis Stalker: Der wunderliche Unort, der mysteriöse Raum, und die Menschen, die sich ihm freiwillig aussetzen.
Benedikt Wyss, „Unruhe im Oberrang“, Theaterkritik Berlin

Mit: Sabine Hertling, Poul Storm und Johannes Hupka (im Video)
Regie/Text- und Videomontage: Frauke Havemann
Video/Live-Schnitt: Eric Schefter
Dramaturgie: Miriam Grossmann
Beratung: Thomas Martius
Autor/Textvorlage: Matthias Wittekindt
Produktion: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro.

Die Premiere 2014 in der AULA Milchhof Berlin wurde aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds gefördert.